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Purism: Librem 5 erreicht erste Kunden

Eigentlich wollte Hersteller Purism seine Linux-Smartphones Librem 5 längst an Kunden verteilen, was technische Probleme jedoch verhindert haben. Nun ist das Gerät aber offenbar tatsächlich bei ersten Kunden angekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Geräte des Birch-Batch des Librem 5 werden verteilt.
Die Geräte des Birch-Batch des Librem 5 werden verteilt. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Bereits vor mehr als zwei Monaten hat der auf Geräte mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Hersteller Purism verkündet, sein erstes Smartphone Librem 5 an Kunden verteilen zu wollen. Der Hersteller konnte diesen Plan wegen diverser technischer Fehler jedoch nicht einhalten und hat das Gerät zunächst nur an "Entwickler und Angestellte" verteilt. Erste Unterstützer des Projekts berichten nun aber unter anderem auf Reddit, dass sie eines der ersten Geräte tatsächlich erhalten haben.

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Bereits etwas länger bekannt ist, dass Purism das Librem 5 in mehreren Phasen verteilen möchte und dabei jeweils bestimmte Bestandteile der Hard- und Software verbessern wird. Die erste Version des Geräts, aus dem sogenannten Aspen-Batch, nutzte noch ein vorläufiges Board-Layout sowie ein individuell erstelltes Gehäuse. Hier hatten außerdem Tests schwerwiegende Probleme beim RAM-Takt gezeigt, so dass sich Purism dazu entschied, diese Geräte letztlich nicht frei zu verteilen.

Den Geräten der zweiten Verteilungsphase, dem sogenannten Birch-Batch, fehlte auf dem Board zunächst außerdem ein Widerstand, so dass der USB-Anschluss nicht mehr funktionierte. Purism musste das Verteilen der Geräte deshalb erneut verzögern. Wie Purism nun aber mitteilt, habe das Unternehmen damit begonnen, die Geräte des Birch-Batch an erste Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne zu verteilen. Das bestätigen die eingangs erwähnten Berichte der Nutzer.

Auch hier hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge aber wieder zahlreiche Probleme mit der Hard- und Software. So benötige das Gerät nach wie vor zu viel Energie. Ebenso ist der Start des Geräts derzeit noch massiv verzögert und Audiodaten werden nicht geroutet, so dass Telefonate derzeit praktisch nicht möglich sind. Das Unternehmen will dies aber durch Updates beheben. Ebenso verweist der Blogeintrag auf den langen und schwierigen Weg, in den Librem-Laptops Intels ME zu deaktivieren. Das war zwar ebenfalls ein großes und langwieriges Unterfangen, habe letztlich jedoch auch funktioniert. Mit Blick auf das Librem 5 gibt sich das Unternehmen ähnlich optimistisch.

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lappenkaese 05. Dez 2019 / Themenstart

ich bin bisher in keiner Batch, aber ich denke das wird mein erstes "Smartphone...

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