Stilmitteln herausfinden aus der Parabel von Franz Kafka „der Steuermann“?

Guten Tag,

Ich habe die Aufgabe von meinem Lehrer bekommen, die Stilmitteln aus dem Text „der Steuermann“ herauszufinden, doch leider habe ich dabei Schwierigkeiten und würde mich sehr für Ihre Hilfe freuen. Könnten Sie mir die Stilmitteln aus dem Text herausfinden?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Liebe Grüße, Elena

Das ist die Parabel

Der Steuermann

»Bin ich nicht Steuermann?« rief ich. »Du?« fragte ein dunkler hoch gewachsener Mann und strich sich mit der Hand über die Augen, als verscheuche er einen Traum. Ich war am Steuer gestanden in der dunklen Nacht, die schwachbrennende Laterne über meinem Kopf, und nun war dieser Mann gekommen und wollte mich beiseiteschieben. Und da ich nicht wich, setzte er mir den Fuß auf die Brust und trat mich langsam nieder, während ich noch immer an den Stäben des Steuerrades hing und beim Niederfallen es ganz herumriss. Da aber fasste es der Mann, brachte es in Ordnung, mich aber stieß er weg. Doch ich besann mich bald, lief zu der Luke, die in den Mannschaftsraum führte und rief: »Mannschaft! Kameraden! Kommt schnell! Ein Fremder hat mich vom Steuer vertrieben!« Langsam kamen sie, stiegen auf aus der Schiffstreppe, schwankende müde mächtige Gestalten. »Bin ich der Steuermann?« fragte ich. Sie nickten, aber Blicke hatten sie nur für den Fremden, im Halbkreis standen sie um ihn herum und als er befehlend sagte: »Stört mich nicht«, sammelten sie sich, nickten mir zu und zogen wieder die Schiffstreppe hinab. Was ist das für Volk! Denken sie auch oder schlurfen sie nur sinnlos über die Erde?

deutsch, Schule, Stilmittel, Parabel
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Versteht jemand den Inhalt dieses Gedichtes?

Hallo,

also ich frage sowas eigentlich eher ungern. Es geht um eine Schulaufgabe und ich komme bei dieser hier einfach nicht weiter. Sie könnte etwas länger dauern, also wer dazu keine Zeit/Lust hat braucht ab jetzt nicht mehr weiterzulesen.

Das Gedicht heißt "Gesucht: Ein Irgendwo von dazumal..." von Mascha Kaléko (1958). Es geht hierbei um das Thema Heimat. Wir sollen den einzelnen Abschnitten Überschriften geben, jedoch fällt es mir schwer zwischen den Zeilen zu lesen. Hat wer eine Idee und könnte mir vielleicht kurz beschreiben warum’s im Wesentlichen im folgenden Text geht? Im Internet gibts dazu nichts, ist wohl zu unbekannt. Es muss auch nicht ausführlich sein, ein paar Stichpunkte genügen mir. Danke schonmal.

„Irgendwo, in diesem vom Lärm erdrosselten Leben,

Muss es, so träume ich dann und wann, ein schweigendes Wärterhaus geben.

Mit ein paar Bäumen davor, und einem Vogel, der singt. 

Von fern, das Gebirg. Man meint in den Wolken zu schweben.

Und die Stille ringsum! Es ist eine Stille, die klingt.

Wieder beglückt mich der Duft der blühenden alten Kastanien,

Den ich, unvergessen, so lang über Länder und Meere hin trug...

Rosen zieh ich mir nicht, auch keine verwöhnten Geranien.

Feldblumen frisch auf den Tisch im bäuerlich irdenen Krug!

Nachbarlich grüßt mich vom Dorf zur Vesperstunde das Läuten.

Das Eichhorn erkennt meinen Gang. Und es flieht vor mir nicht mehr das Reh.

Vier Mal spiegelt der Bach mir das wechselnde Antlitz der Zeiten.

Mein Kompass: Sonne und Wind. Meine Zeitungen: Spuren im Schnee.

Wie seltsam: der erste Tag, und ich fühle mich selig zuhause!

Vertraut ist die Landschaft mir längst. Sah alles so oft schon im Traum:

Den Brunnen, den Urväterrat und den offnen Kamin in der Klause;

Petroleumlampe zur Nacht und Bänke aus knorrigem Baum.

... Irgendwo, in diesem vom Fortschritt zertretenen Leben,

Muss es - ich träume es gar zu oft - ein solches Wärterhaus geben.

Dort sitze ich öfters, im Geist, an dem himmlischen Frieden mich labend,

Und blicke, schweigend zumeist, in den sinkenden Lebensabend.“

deutsch, Schule, Bedeutung, Deutschunterricht, Gedicht, Interpretation, Reim, Schulaufgabe
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Warum soll ich “Vers” als [fɛʁs] und nicht als [vɛʁs] aussprechen?

Ich weiß natürlich, was der Duden darüber schreibt, aber wie kommt er da­zu? Im­mer­hin wird V in allen anderen la­tei­ni­schen Fremd­wör­tern als [v] ge­sprochen, außer in ein paar Fäl­len, wo es mit der deut­schen Aus­laut­ver­här­tung kol­li­diert (Nerv, brav). Das amt­liche Regel­werk no­tiert zwar (S. 30) schwan­ken­de Aus­sprache des v in ei­ni­gen Wör­tern, gibt aber keine Regel oder Be­grün­dung an.

In Öster­reich ist die [vɛʁs]-Aus­sprache all­ge­mein üb­lich, und sich sehe nicht, daß das ir­gend­welche sprach­lichen Pro­ble­me auslöst.

Hier ein paar regelkonforme Beispiele: Vakanz, Valenz, Variable, Vase, Vehi­kel, Vene, Ven­til, Verb, Ver­dikt, veri­ta­bel, Vesper, Veto, Vibrator, Vikar, Viper, Vize, Villa, violett, Vitrine, Vitriol, Vokal, vulgär. Außer­dem gibt es Dutzen­de an­de­re Fremd­wörter, die eben­falls von lat. vertĕre kom­men und alle mit [v] ge­sprochen wer­den: Kon­ver­sa­tion, kon­ver­ti­bel, in­vers, Konto­verse, uni­versal, verti­kal, versiert, Ver­sion, ver­sus, di­vers.

Dazu kommt, daß ich die Satanischen Verse sehr gerne lese, aber ungern an einer sa­ta­ni­schen Fer­se er­kran­ken möch­te. Wozu führt man eine ir­regu­lä­re Aus­sprache ein, wenn man da­mit eine un­nöti­ge Zwei­deu­tig­keit her­vor­ruft? Regel­bruch zur Ver­mei­dung von Zwei­deu­tig­keit wäre doch viel eher nach­voll­ziehbar.

Das einzige Argument, das ich mir vor­stel­len könnte: Vers ist älter als die mei­sten an­de­ren er­wähn­ten Fremd­wör­ter und wur­de alt­hoch­deutsch fers ge­schrie­ben (9. Jhd), aber mit­tel­hoch­deutsch vers. Von den hier Ge­nann­ten scheint nur ahd. vespera (8. Jhd) älter zu sein. Gibt es denn einen Hin­weis auf eine histo­risch durch­gehen­de [fɛʁs]-Aus­sprache in ir­gend­einem Eck des deut­schen Sprach­raumes?

Ich sage [fɛʁs] (so wie “verseucht”) 92%
Ich sage [vɛʁs] (so wie “Version”) 7%
deutsch, Sprache, Aussprache, Fremdwörter, Grammatik, Phonetik, Phonologie
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Mein Mann zeigt keinerlei Interesse an meinem kultur?

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Mein Mann (29) deutsch , ich (25) Türkisch . Wir sind Zeit einem Jahr verheiratet und Zeit 6 Jahren zusammen. Mein Problem ist das er alles schlimm findet was meine Familie macht , wie meine Kultur ist , Türkisches essen Türkische Lieder . Einfach Wort wörtlich alles . Er sagt er mögt das nicht . Obwohl das schon fast immer so war , aber immer wieder hat er versucht Türkisch zu lernen etc. Geschaut wie man betet etc . Obwohl ich ihn ganz Zelten drum gebeten habe . Ich habe mir jedesmal nur seine Interesse danach gesucht . Vlt mit etwas Freude . Ehrlich gesagt musste ich immer 4 Wochen vorher schon anfangen ihn anzubetteln das er mal wieder meine Eltern besuchen sollte . Und das tat er vlt. 2 mal im Jahr . Zuckerfest opferfest interessiert ihn natürlich auch nicht . Zu mir . Ich bin kurz gesagt das Gegenteil von ihm Feier Weihnachten sehr gerne . Mag seine Familie obwohl sie nicht wirklich leicht sind. Sehe sie fast jeden Monat wenn nicht sogar wöchentlich. Es ist so kompliziert.. ich mache so oft von mir aus für seine Familie.. rufe an , lade zum Essen ein . Aber er hat sowas noch nie getan obwohl er ganz genau weißt wie sehr ich mir das von ihm wünsche würde. Ich spüre seine Liebe sehr ..und glaube auch daran aber ich versteh seine egoistische Art zu meiner Kultur Familie einfach nicht . Vlt könnt ihr mir Tipps geben .

Danke fürs lesen

Lg gi

deutsch, Freundschaft, türkisch, Kultur, Ehe, Liebe und Beziehung
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